Warum die perinatale Achse eine eigene Wirkkraft besitzt
Die perinatale Achse besitzt eine besondere Eigenständigkeit und Wirkkraft, weil sie eine hochsensible Phase neurobiologischer, emotionaler und psychophysiologischer Organisation umfasst. Während der Schwangerschaft, der Geburt und der frühen postnatalen Entwicklung entstehen grundlegende Regulationsmuster, die das spätere emotionale, körperliche und soziale Funktionieren beeinflussen.
In dieser Phase wirken Mutter und Kind als eng verbundenes biologisches und emotionales System. Neuroendokrine Prozesse, autonome Regulation, Bindungserfahrungen und sensorische Einflüsse formen die Entwicklung des kindlichen Nervensystems.
Die besondere Potenz der perinatalen Achse zeigt sich darin, dass frühe Erfahrungen:
Deshalb wird die perinatale Phase heute in Neurowissenschaften, Psychosomatik und Entwicklungsmedizin als fundamentale Grundlage menschlicher Entwicklung verstanden.
